Geofencing ist eine softwarebasierte Sicherheitsfunktion, die verhindert, dass eine Drohne in Flugverbotszonen einfliegt, dort startet oder landet.
Das System arbeitet koordinatenbezogen auf Basis von GPS-Daten und vergleicht die aktuelle Position der Drohne mit einer intern gespeicherten Datenbank von Sperrzonen. Dazu gehoeren unter anderem Flughaefen, Kernkraftwerke, Regierungsgebaeude und Justizvollzugsanstalten. Im Gegensatz zu GEO-Awareness greift Geofencing aktiv in den Flugbetrieb ein und blockiert den Einflug in gesperrte Bereiche automatisch.
Nach der Delegierten Verordnung (EU) 2019/945 muessen Drohnen ab der Klasse C1 ueber ein GEO-Awareness-System verfuegen. Geofencing als weitergehende, aktiv eingreifende Funktion wird von vielen Herstellern zusaetzlich implementiert, ist aber nicht in allen Klassen vorgeschrieben.
Datum der letzten Änderung: 30.04.2026