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DIY

DIY steht für Do it Yourself (Selbstbau) und bezeichnet im Drohnenbereich den Eigenbau von Drohnen aus einzelnen Komponenten. Der Pilot stellt dabei Frame, Motoren, ESCs, Flugcontroller und weitere Bauteile selbst zusammen.

Der Selbstbau von Drohnen ist besonders im FPV-Racing und Freestyle-Bereich verbreitet, da Piloten ihre Kopter individuell auf Geschwindigkeit, Wendigkeit oder Robustheit abstimmen können. Ein typischer DIY-Build umfasst den Rahmen (Frame), vier Motoren mit passenden Propellern, elektronische Geschwindigkeitsregler (ESCs), einen Flugcontroller, einen Empfänger und bei FPV-Drohnen zusätzlich eine Kamera mit Videosender. Grundkenntnisse im Löten und in der Konfiguration von Flugcontroller-Software (z.B. Betaflight) sind erforderlich.

Für selbstgebaute Drohnen gelten dieselben Regeln der EU-Verordnung 2019/947 wie für Fertigmodelle. Privatgebaute UAS verfügen in der Regel über kein C-Klassen-Zertifikat, weshalb sie in der offenen Kategorie nur unter den Übergangsregelungen (Unterkategorie A1/A3 mit Gewichtsbeschränkung) oder in der speziellen Kategorie betrieben werden können. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist auch für DIY-Drohnen gesetzlich vorgeschrieben.

Datum der letzten Änderung: 10.06.2026

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